Presseaussendungen

6,8 Millionen regionalwirtschaftlicher Effekt für Tirol durch Winter World Masters Games

Innsbruck, Österreich – 17.04.2020 – Ein sehr erfreuliches Ergebnis ergab nun, drei Monate nach Abschluss der Winter World Masters Games, eine Untersuchung des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck. Im Rahmen einer ökonomischen Analyse bestimmten die ForscherInnen regionalwirtschaftliche Effekte der Winter World Masters Games 2020. Hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie der hohe wirtschaftlicher Impuls machen Masters Games zu einem Format für die Zukunft.

ForscherInnen der Universität Innsbruck analysierten mit wissenschaftlichen Methoden die Winter World Masters Games (WWMG). Die Ergebnisse der Wertschöpfungsstudie zeigen dabei positive regional-ökonomische Effekte auf Tirol, die durch die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer generiert wurden.

  • € 6,8 Mio. induzierter regionalwirtschaftlicher Effekt in Tirol
  • je € 1 öffentlicher Unterstützung wurde € 3,8 in der Tiroler Wirtschaft umgesetzt
  • 25.600 zusätzliche Nächtigungen durch 3661 Teilnehmer

Auch die Erkenntnisse über die Motivationsfaktoren und Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen spannende Rückschlüsse zu und können ein hilfreicher Anhaltspunkt für zukünftige Events und Eventveranstalter sein.

  • 87 % bewerteten die Atmosphäre bei den WWMG positiv
  • 80 % der Teilnehmer möchten Tirol erneut besuchen
  • 70 % hoffen auf zukünftige Masters Events in Innsbruck/ Tirol

Weiters ist anzumerken, dass Tirol als Gastgeberregion insgesamt extrem positiv beurteilt wurde. Dies reicht vom Wintersportangebot, über die Freundlichkeit und Servicequalität, bis zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Zitate:

Georg Spazier - CEO innsbruck-tirols sports GmbH:
„In den letzten 10 Jahren haben wir zu all unseren Großsportveranstaltungen Wertschöpfungsstudien durchgeführt und konnten wesentliche Erkenntnisse erzielen und gesetzte Maßnahmen fortlaufend weiterentwickeln. Basierend auf den regional-ökonomischen Effekten im Vergleich zu den eingesetzten Mitteln der öffentlichen Hand haben die WWMG einen der bisher besten Faktoren aller Events aufgewiesen! Dieses Ergebnis gepaart mit der weiteren Bevölkerungsentwicklung sowie dem internationalen Lob von Athleten und Verbänden gleichermaßen lässt uns über Austragungen im Masters Bereich weiter nachdenken. Besonders dankbar sind wir nach den jüngsten Entwicklungen natürlich dass wir dieses Großportereignis überhaupt so reibungslos durchführen konnten und nehmen die sensationelle WWMG-Atmosphäre in dieser schwierigen Zeit mit, bis zu unserer nächsten Veranstaltung im Herbst mit Crankworx und einem internationalen World Tour Finale.“

Dr. Martin Schnitzer - Universität Innsbruck:
„Die hohen Konsumausgaben der Teilnehmer und die lange Verweildauer machen die WWMG 2020 zu einem positiven Beispiel innerhalb der sportökonomischen Forschung. Die hohe Zufriedenheit und die Absicht Tirol erneut zu besuchen zeigen, dass die Masterssportler als zahlungskräftige Zielgruppe Zukunftspotential haben. Diese Veranstaltung war mit vergleichsweise wenig öffentlichen Geldern durchführbar, sodass sich diese Art von Veranstaltungen gut in das Eventportfolio Innsbrucks einfügen können.“

Jens Holm – Geschäftsführer International Masters Games Association:
„Aufgrund der touristischen und sportlichen Möglichkeiten, die die Region den Athleten bieten kann, fiel die Wahl auf Innsbruck und Tirol. Es freut mich daher sehr, dass die dritten Masters Games unsere Erwartungen übertroffen und einen neuen Maßstab für künftige Gastgeberstädte gesetzt haben."

HIER finden sie die wichtigsten Ergebnisse in der Zusammenfassung der Wertschöpfungsstudie der Universität Innsbruck.

Bildmaterial

thumb WWMG c shootandstyle paradeBild1: Die Eröffnungsparade der Athleten war das atmosphärische Highlight der Spiele.

thumb WWMG c shootandstyle hockeyBild 2: Auch beim Eishockey standen Spaß und Fair Play an oberster Stelle.

thumb WWMG c shootandstyle kunstlaufBild 3: Eiskunstlaufen brachte viele internationale TeilnehmerInnen nach Tirol.

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Medienkontakt bei Rückfragen
Florian Kotlaba
Winter World Masters Games
+43 664 8152850
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