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Ganghoferlauf: Langlaufen und Rock´n´Roll im hohen Alter

Der Ganghoferlauf findet dieses Jahr zum 49. Mal statt und ist für viele internationale Langläufer und das Team der Winter World Masters Games ein beliebter Treffpunkt. Wir haben die großartige Veranstaltung, die zum Euroloppet gehört, vom 09. bis 10. März in Leutasch in Tirol besucht.
Der Ganghoferlauf findet dieses Jahr zum 49. Mal statt und ist für viele internationale Langläufer und das Team der Winter World Masters Games ein beliebter Treffpunkt. Wir haben die großartige Veranstaltung, die zum Euroloppet gehört, vom 09. bis 10. März in Leutasch in Tirol besucht.

Nach den Rennen haben wir den sympathischen 81-jährigen Karl aus Rosenheim kennengelernt. Der Deutsche ist ein professioneller Konditor. Seine Leidenschaft für das Langlaufen begann, als er mit seinen Freunden eine Wette machte. Der Starnberger See ist mit einer Reichweite von 49 Kilometern der fünftgrößte See Deutschlands. Zusammen mit seinen Freunden stellte er sich die Frage, wie er um den See herumlaufen kann, ohne den Boden mit den Füßen zu berühren. Auf Langlaufskiern muss es möglich sein, rund um den See zu fahren. Also fing er an, seine Freunde darauf zu wetten. Er hat es geschafft und gewonnen, was der Beginn der unendlichen Leidenschaft für den Langlauf war.
„Ich versuche, das Altersheim so lange wie möglich zu vermeiden. Deshalb brauche ich Langlaufen und Rock'n'Roll-Tanzen.“

Es scheint, als hätte Karl nie aufgehört zu skaten, seit er 1964 angefangen hat. Sein Zeitplan bei Cross-Country-Wettbewerben ist lang: 13 Mal König Ludwig Race, 11 Mal Leutasch und 57 Mal nahm er an einem Marathon teil. Seine Leidenschaft für den Langlauf kennt keine Grenzen. Im Jahr 1972 nahm Karl an einem der größten Langlaufrennen der Welt teil. Beim Wasa-Lauf in Schweden absolvierte er es in 5 Stunden und 25 Minuten und 90 Kilometern.

Obwohl niemand aus seiner Familie das Langlaufen gemocht hat, hat er es von Anfang an geliebt. Dennoch ist das Langlaufgebiet Seefeld jeden Winter als sein Wohnzimmer bekannt. „Ich kenne jeden Weg dort“, sagte er uns. Karl versucht, das Altersheim so lange wie möglich zu vermeiden. Deswegen braucht er Langlaufen, was in Kombination mit Rock'n'Roll-Tanz noch besser ist. Manchmal macht er beides am selben Tag. Er liebt es einfach zu tanzen und sich zu bewegen. Deshalb besucht der 81-Jährige heute noch Konzerte mit seiner Tochter.

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