Kurzgeschichten

Es ist 07:45 Uhr in der Olympiastadt Innsbruck, die Sonne ist gerade aufgegangen. Die Stadt schläft noch, während die ersten freiwilligen Helfer des „Volunteer Teams“ der WWMG 2020 in der Olympiaworld eintreffen. Rund 700 freiwillige Helfer aus 50 verschiedenen Nationen unterstützen die WWMG 2020. Tausende Geschichten, unzählige Fähigkeiten – ein gemeinsames Ziel: einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der WWMG 2020 zu leisten. Aus der Ferne erkennt man die fleißigen Helfer an ihrer einheitlichen Kleidung der Firma Kaikkialla, die vom Organisationsteam bereitgestellt wurde. Ein dunkelblauer Hoodie mit modernem Aufdruck gibt Jung und Alt ein angenehmes Tragegefühl unter der senfgelben Hardshelljacke und der ebenfalls blauen Isolationsjacke. In Kombination schützen diese vor Wind und Wetter. Obendrauf sorgt die auffällige Mütze in den Farben der Masters Games nicht nur für warme Ohren, sondern auch für Aufsehen. Auch wenn die Kleidung einheitlich ist, die Beweggründe als Volunteer zu arbeiten sind so individuell wie die Menschen selbst.

Der 28 jährige Shardul Shah aus Indien hat in seiner Heimat bereits vier Mal als Volunteer gearbeitet und war auch im letzten Jahr beim Mountainbikeevent "Crankworx Innsbruck" dabei. Er liebt die Berge, den Sport und hat großen Spaß daran, neue Menschen kennenzulernen. Die 24-stündige Anreise nahm er für die WWMG gerne auf sich. Shardul ist von der Farbkomination siner Volunteerbekleidung begeistert und freut sich auf die kommenden zwei Wochen in Innsbruck. 

Der 75-jährige Österreicher, Klaus Praxmarer ist zum 31. Mal als Volunteer tätig und somit nicht mehr aus der Innsbrucker Volunteerszene wegzudenken.

Wenn man das einmal macht, kommt man nicht mehr weg. Man lernt unglaublich viele Leute kennen und jeder Event ist anders“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Die neue Event-Bekleidung gefällt Klaus besonders gut. Einige Erinnerungsstücke der letzten Events hat er schweren Herzens an seine Tochter und Enkel weitergegeben. Klaus lobt die Qualität der Kleidung und betont, dass diese auch nach dem Event gerne getragen wird. Das Logo der Veranstaltungen erinnert ihn viel mehr an die schöne Zeit als dass es ihn stört.

Eine pensionierte Journalistin aus Innsbruck genießt es, bei großen Events als Volunteer ihre fremdsprachlichen Fähigkeiten auszuschöpfen. Am meisten schätzt sie jedoch die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedenster Kulturen und Generationen. Das strahlen in ihren Augen unterstreicht ihre Leidenschaft für diese erfüllende Tätigkeit. Ihr persönliches Lieblingskleidungsstück ist die blaue Mütze mit dem auffälligen Bommel.

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