Kurzgeschichten

An diesem Morgen herrschte eine großartige Atmosphäre, als sich die ZuschauerInnen versammelten, um das Spiel um die Bronzemedaille des Herren-Eishockey 50+ Bewerbes in der Olympiaworld Innsbruck zu verfolgen. Das internationale Team Thunder Bay Thunder trat auf dem Eis an, um in einem schnellen und spannenden Spiel um Bronze gegen das mongolische Team Nomads Mongolia anzutreten.

Juanita Epp, Ehefrau von Walter Epp, Gründer des Thunder Bay Thunder-Teams, erzählte uns, dass ihr Ehemann, ein fanatischer Eishockey-Enthusiast und Botschafter der gemeinnützigen Organisation Hockey Without Borders ist. Als erstes fand er einen finnischen Torhüter und daraus entwickelte sich dann das Team. Es ist wirklich multinational und besteht aus Mitgliedern aus Finnland, Deutschland, Usbekistan, Russland, Bulgarien und aus dem englisch- und französischsprachigen Kanada. Sie tragen nicht nur die kanadische Ahornblattflagge, sondern auch die Flagge ihres jeweiligen Heimatlandes auf ihrem Dress. Walter hat alle Flaggen auf seinem Hockeytop. Mit seinem Trikot mit der Nummer 66 ist er mit 72 Jahren der älteste Spieler.

Frau Battungalag Gankhuurai, mongolische Botschafterin /ständige Vertreterin in Österreich, war unter den ZuschauerInnen, die die mongolischen Nomaden anfeuerten. „Die Mongolei ist auf der WWMG 2020 mit insgesamt 37 Athleten im Alter von 33 bis 78 Jahren gut vertreten. Es war ein unglaubliches Ereignis “, kommentierte sie. Das Land ist stolz darauf, beim Eisschnelllauf über 5.000 m eine Silbermedaille gewonnen zu haben.

Trotz eines gut gespielten und hart umkämpften Spiels setzte sich Thunder Bay Thunder mit einem 10:2 Kantersieg durch.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok