Kurzgeschichten

700 freiwillige Helfer aus verschiedensten Nationen und aus jeder Altersklasse, darunter knapp 250 Vereinshelfer und 450 Volunteers des volunteer team tirol, sorgen dafür, dass die Winter World Masters Games 2020 ein unvergessliches Event für jeden werden. Doch warum hält sich die No-Show Rate der WWMG 2020-Volunteers unter 1% und warum genau sind so viele freiwillige Helfer von der Arbeit bei einem Event so begeistert?

Wir hatten die Möglichkeit mit Michael „Mike“ Furtmayr, dem Volunteer-Manager der WWMG 2020 in Innsbruck, zu sprechen. Er selbst hat schon bei 16 Events tatkräftig als Volunteer mitgearbeitet und die Laufbahn eines Volunteers etappenweise - vom Volunteer zum Teamleiter bis hin zum Koordinator - durchlebt. Das Schöne an der Arbeit im volunteer team tirol ist laut Mike, dass „man einerseits von jedem wertgeschätzt wird und andererseits als Teammitglied die Möglichkeit hat, hinter die Kulissen einer Sportgroßveranstsaltung zu blicken“. Zudem ist es laut Mike interessant zu beobachten, dass die Volunteers, die sich aus Eigeninitiative für die Mitarbeit bei den WWMG 2020 beworben haben, rein aus ihrer eigenen Motivation heraus immer das bestmögliche Ergebnis erzielen wollen.

Um den Volunteers für ihr unermüdliches Engagement etwas zurückzutgeben, gibt es einige Benefits wie die einheitliche Volunteer-Bekleidung, die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und tägliche Verpflegung mit Mittags- oder Abendessen, sowie gesunde Snacks und Getränke. Das mehrteilige Bekleidungsset ist qualitativ hochwertig und darf nach der Veranstaltung behalten werden.

Des Weiteren erklärte uns Mike, was ein Volunteer von der Arbeit bei den Masters Games in Innsbruck erwarten kann. Je nach seinen Interessen und Fähigkeiten werden Volunteers für ihre Aufgabenbereiche eingeteilt. Zu den Einsatzbereichen zählen Client Services, Media & Communications, Event Operations, Sport und General Management. Für die jeweiligen Aufgabenbereiche ist es nicht notwendig, umfangreiches Fachwissen mitzubringen, da bei Fragen immer der jeweilige Teamleiter vor Ort zur Seite steh. Zudem erhalten alle Volunteers ein speziell auf ihren Arbeitsbereich zugeschnittenes Training, um den Job bestmöglich meistern zu können. Bei manchen Bereichen sind ein gewisses Repertoire an Sprachen von Vorteil, sowie bei Transportaufgaben ein unfallfreier Führerschein oder IT-Kenntnisse für die Arbeit am Media Desk.

Aufgrund der verschiedenen Altersklassen mischen sich beim Volunteering verschiedene Altersklassen und Interessensgruppen. Hier kommen Vertreter verschiedener Generationen ins Gespräch, die sich ansonsten wahrscheinlich nicht treffen würden. Vor allem für Studenten dient diese Erfahrung nicht nur zur Stärkung der eigenen Kompetenzen - sie lernen auch mit verschiedenen Charakteren umzugehen, was ihnen somit als Vorbereitung für die spätere Arbeitswelt nützlich ist.

Zusammenfassend empfiehlt Mike jedem, der sich gerne engagiert und im Team arbeitet, einmal diese Erfahrung als Volunteer zu machen und diesen vielfältigen und abwechslungsreichen Job auszuprobieren. Vielleicht haben wir dein Interesse geweckt und du bist das nächste Mal auch dabei?

Dann schau doch mal auf: https://www.volunteerteam.tirol/

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Ein Media & Communications Volunteer-Team in Seefeld.

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